Der Touring Club Schweiz (TCS) ist als Aktionär aus der vor vier Jahren gemeinsam mit der Lions Air Group AG gegründeten Alpine Air Ambulance (AAA) ausgestiegen. Die AAA wird künftig von der Lions Air Group AG alleine betrieben, ihre bisherigen Dienstleistungen u.a. auch für den TCS werden unverändert weitergeführt.

Ab dem 22. Oktober 2015 wird der auf dem Flugplatz Birrfeld stationierte Eurocopter EC135 mit der Registrierung HB-ZJE temporär durch einen baugleichen Helikopter ersetzt. Grund ist die fällige Jahreskontrolle der HB-ZJE, die mehrere Wochen in Anspruch nimmt.

Anlässlich des internationalen Weltherztages hat die Klinik Hirslanden heute in Zürich rund 170 Kinder im Bereich Reanimation geschult. Die Kinder wurden von 8.00 bis 15.00 Uhr durchgehend betreut und durchliefen verschiedene Posten, wie z.B. ein riesiges begehbares Herz, Besichtigung eines Rettungswagens von innen, praktische Übungen zur Reanimation an MiniAnnes (Übungspuppen) sowie Schulungen, wie richtig alarmiert wird. Die Schweizerische Herzstiftung unterstützte den Aktionstag und verlieh der Schule Balgrist im Rahmen ihres HELP-Jugend- und Schulprogramms das Zertifikat «Herzschule». AAA unterstützte diesen Aktionstag mit einer Ambulanz und Rettungsfachkräften sowie einer Hüpfburg in Form eines Helikopters.

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Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat am 12. August 2015 eine Interpellation der BDP-Fraktion (Sprecher Dr. Marcel Bruggisser, Aarau) vom 5. Mai 2015 betreffend massiven Anstieg von Luftrettungseinsätzen im Kanton Aargau beantwortet. Dazu hat er eine Übersicht über alle Ambulanzeinsätze (in der Luft und am Boden) über die vergangenen 10 Jahre erstellt. Dabei zeigte sich, dass die Einsätze in der Luft von 92 im Jahr 2004 auf 276 im Jahr 2014 und die terrestrischen Einsätze im gleichen Zeitraum von 17'637 auf 33'396 gestiegen sind. Dabei haben sowohl Rettungseinsätze als auch Verlegungen zugenommen. Derr AAA ist es ein Anliegen, dass in diesem Zusammenhang die Fakten korrekt dargestellt werden.

Übersicht Ambulanzeinsätze (Luft/Boden) 2004 und 2014:

Einsatzart 2004 2014
Boden Luft Boden Luft
Primäreinsätze

(Rettungseinsätze)

11’700 52 25’704 169
Sekundäreinsätze

(Verlegungen)

5’937 40 8’032 97

 

 

 

 

 

 

 

Die Regierung begründet den Anstieg der Lufteinsätze respektive Ambulanzeinsätze wie folgt:

  • Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Aargau nimmt jährlich zu – von 569 069 im Jahr 2004 auf 640'19 im Jahr 2014. Ebenso steigt der Anteil der alten und multimorbiden Patientinnen und Patienten.
  • Diverse Krankheiten können besser als früher behandelt werden, wobei ein schneller Behand-lungsbeginn von zentraler Bedeutung ist (z.B. Schädelhirntrauma, Schlaganfall und Herzinfarkt).
  • Zusammen mit der sehr raschen Verfügbarkeit eines Helikopters im Kanton veranlassen die bodengebundenen Einsatzteams vor Ort häufiger einen Helikoptereinsatz als in früheren Jahren, als es noch keine Helikopterbasis im Kanton Aargau gab.
  • Meistens erfolgt die Nachforderung des Rettungshelikopters durch das Team vor Ort, also auf-grund der medizinischen Beurteilung der erkrankten oder verletzten Patientinnen und Patienten.
  • Die Rettung aus der Luft geniesst generell einen qualitativ höheren Stellenwert als die bodengebundene, vermutlich auch deshalb, weil der Rettungshelikopter immer mit einer Notärztin oder einem Notarzt im Einsatz ist.
  • Da im Kanton Aargau kein flächendeckendes Notarztsystem zur Verfügung steht, wird bei Bedarf oft der Rettungshelikopter aufgeboten. Auch als Rückfallebene wird der Rettungshelikopter beigezogen, wenn die am nächsten bodengebundenen Rettungsdienste bereits besetzt sind.
  • Die wichtigsten Kriterien für den Primäreinsatz eines Rettungshelikopters sind die folgenden: Medizinische Gründe mit Notarztindikation (zum Beispiel bewusstloses Kleinkind, Ertrinkungsunfall, Verschüttung, Einklemmung), Notwendigkeit eines schnellen Transportweges (zum Beispiel Schlaganfall), unwegsames und gefährliches Gelände, Massenanfall von Verletzten, Anforderung des bodengebundenen Einsatzteams vor Ort.

Laut der Aargauer Regierung gab es im Vergleich zu anderen Kantonen im Kanton Aargau in den vergangenen Jahren deutlich weniger Rettungshelikopter-Einsätze. Die Zunahme in den letzten zwei Jahren kann daher als Aufholbedarf interpretiert werden.

Quelle: Interpellationsantwort Regierung Kanton Aargau 12.8.2015

HeliDie Alpine Air Ambulance hat mit dem Rettungshelikopter «Lions 1» das Kreiszeltlager für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Waldshut besucht. Hier geht es zum Artikel der badischen Zeitung...

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  Das Einsatzteam des TCS-Rettungshelikopter hat
  heute einen jungen Mann nach einem Badeunfall
  aus der Aare geborgen. Der Patient wurde anschliessend
  in ein Spital geflogen. Hier geht es zum Video...

Der Kanton Luzern hat der Alpine Air Ambulance (AAA) eine Bewilligung zum Betrieb eines Transport- und Rettungsunternehmens im Kanton Luzern erteilt. Grund für dieses weitere kantonale Bewilligungsgesuch der AAA ist, eine zweifelsfreie rechtliche Basis für kantonsübergreifende Transporte zu haben.

Die Stiftung Wunderlampe erfüllt Herzenswünsche von Kindern und so konnte Jasmin an der Tour de Suisse einen Tag bei der Rettungssanität der Alpine Air Ambulance verbringen. Lesen Sie hier den Bericht...

Die Alpine Air Ambulance AG (AAA) fliegt ab dem neuen Jahr subsidär Rettungseinsätze im Landkreis Waldshut in Deutschland, wenn die Helikopter der lokalen Rettungsorganisationen nicht verfügbar sind. Eine entsprechende Bewilligung wurde Anfang Dezember 2014 vom baden-württembergischen Innenministerium verfügt. Ein Helikopter der AAA ist im aargauischen Birrfeld stationiert, was innerhalb des Einsatzradius für Luftrettungen im Landkreis Waldshut liegt. In der Notfallversorgung sollte wenn immer möglich das am nächsten gelegene Einsatzmittel angefordert werden. Die Regelung soll ab 1. Januar 2015 umgesetzt werden.

«Gelbe Retter: Wenn der TCS in den Himmel steigt», Fotoreportage mit der Alpine Air Ambulance

 
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